Viele kurznasige Rassen wie Mops, Französische Bulldogge oder Perserkatze leiden unter angeborenen Atemproblemen. Ursache ist das sogenannte brachyzephale Atemwegssyndrom (BOAS).
Diese Tiere haben durch ihre Anatomie oft deutlich erschwerte Atmung – was ihre Lebensqualität stark beeinträchtigen kann.

Betroffene Tiere zeigen häufig:
In schweren Fällen kann es sogar zu akuter Atemnot kommen.

Bei brachyzephalen Rassen sind mehrere Strukturen verändert:
Diese führen dazu, dass die Luft nicht ungehindert strömen kann.

Zur Verbesserung der Atmung führen wir – je nach Befund – folgende Eingriffe durch:
Die Nasenlöcher werden chirurgisch erweitert, sodass die Luft leichter einströmen kann.
Ein zu langes Gaumensegel wird gekürzt, damit es nicht mehr die Atemwege blockiert.
Oft werden beide Eingriffe kombiniert, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Eine Operation wird empfohlen, wenn:
Grundsätzlich gilt: Je früher behandelt wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten.
Wie gut hilft die Operation?
Die meisten Tiere profitieren deutlich:
Viele Besitzer berichten, dass ihr Tier nach der Operation aktiver und entspannter ist.
